School of Urban Pioneers 2020/21!
Young Actors Create Liveable Industrial Cities
Internationales Programm zur Entwicklung von städtischen Initiativen
„School of Urban Pioneers" (SUP) 2020/21

"School of Urban Pioneers" (SUP) ist eine Plattform zur Stärkung und Weiterbildung der urbanen Initiativen und Stadtbewohner*innen im Bereich der Stadtveränderung. Dabei stellt es ihnen diverse Möglichkeiten zur Vernetzung und gemeinsamer Reflexion über die Stadt und ihre Rolle in derer Entwicklung bereit. Zeitraum der Durchführung des Programms: Oktober 2020 - Juni 2021.

Ziele der SUP
  • Ausbau von sozialen und professionellen Kompetenzen der Teilnehmer*innen im Bereich der Urbanistik, des sozialen Unternehmertums und der städtischen Initiativen
  • Beratung und Unterstützung von städtischen Initiativen, Aktivist*innen und jungen Fachkräften
  • Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmer*innen des Programms
  • Verstärkung von regionalen und internationalen Kontakten

Teilnehmer*innen der SUP
SUP wurde entwickelt für die Einwohner*innen der Großstädte der russischen Regionen: Tscheljabinsk, Wolgograd und Jekaterinburg sowie ihrer Satelitten und -Kleinstädte und Aserbaidschan: Baku und Sumgait, welche:
  • über achtzehn Jahren sind und sowohl ihre eigenen Projekte bereits umsetzen als auch weitere Interessent*innen, die an der Verbesserung und einer nachhaltigen Entwicklung ihrer Stadt und der Region interessiert sind, sich das Wissen aneignen und an Projekten im städtischen Umfeld arbeiten möchten
  • für junge Stadtforscher*innen, die ihr Wissen in die Praxis umsetzen wollen
  • für Initiator*innen und Teilnehmer*innen des urbanen Wandels: von sozialen und kulturellen Projekten, Veranstaltungen in den Bereichen: Kunst, Landschaftsgestaltung, Entwicklung von städtischen Gemeinschaften und urbanen Räumen.

Was bietet SUP?
Als ein non-formales neunmonatiges Bildungsprogramm beinhaltet SUP:
  • online und offline Veranstaltungen: Seminare, Workshops, Diskussionen, Webinare sowie weitere Bildungs- und Vernetzungsformate
  • Beratung durch erfahrene russische und europäische Expert*innen aus dem Bereich der Urbanistik und Sozialdesigns
  • Trainingsmaterialien und Online-Kurse zur professionellen Weiterbildung, Projektarbeit, Unterstützung bei der Kommunikation mit den lokalen Administrationen und Unternehmen, NGOs sowie weiteren städtischen Akteur*innen.
  • Austausch von Wissen und Erfahrungen und Anbahnung von Kontakten zu Gleichgesinnten und Kolleg*innen aus: Russland, Aserbaidschan, Georgien und Deutschland/EU
  • Teilnahme an der Summer School im Sommer 2021 und der Bildungsreise nach Deutschland im Herbst 2021
  • Beratung und finanzielle Unterstützung für die Umsetzung eines eigenen Stadtprojekts oder einer Veranstaltung

Projektleitung und Expert*innen
Das Bildungsprogramm wird durchgeführt vom Center for Independent Social Research
(CISR e.V.) in Berlin:
Dr. Elena Stein (Berlin)
Liliya Voronkova (St. Petersburg/Berlin)
Dr. Oleg Pachenkov (St. Petersburg/Berlin).

In Zusammenarbeit mit den Koordinator*innen:
Anastasia Puschkarewa (Berlin, Wolgograd)
Anton Valkovsky (Wolgograd)
Inna Popowa (Tscheljabinsk)
Leili Gafarova (Baku und Sumgait)
Stiftung für städtische Initiativen (Jekaterinburg)

Das Programm wird unterstützt durch das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen der Östlichen Partnerschaft.
Urban camp

Die Abschlussveranstaltung des Bildungsprogramms "School of Urban Pioneers" fand in Tscheremuschki am See Sugoyak (Region Tscheljabinsk) statt und versammelte 50 Multiplikator*innen aus den russischen Projektregionen: Wolgograd, Jekaterinburg und Tscheljabinsk sowie ihren Klein- und Satellitenstädten und Expert*innen und Trainer*innen im Bereich der non-formalen Bildung und Urbanistik aus Uljanowsk und Sankt-Petersburg. Das Programm der Veranstaltung wurde partizipativ und nach dem peer-to-peer Prinzip gestaltet. In der Vorbereitungsphase wurden Vorschläge der Teilnehmer*innen intensiv gesammelt. Es wurden drei Bildungsblöcke gebildet:
1. Stadt, diverse Stadtpraktiken und Aspekte (bspw. Nachhaltige urbane Mobilität, Reflexion der städtischen Umgebung im künstlerischen Kontext, Arbeit mit dem historischen Erbe usw.);
2. Arbeitsmethoden im städtischen Raum: Beteiligungsverfahren, Taktischer Urbanismus und Forschungsmethoden;
3. Teamarbeit, Kommunikation und Projektmanagement. Darüber hinaus wurden von den Teilnehmer*innen diverse kreative Werkstätten organisiert: Malwerkstatt, Performance-Workshops und andere.
An jedem Abend fanden Gruppenbesprechungen und Reflexionen statt. Das vielfältige Programm förderte einen intensiven Austausch der Teilnehmer*innen aus unterschiedlichen Regionen und Städten und trug somit zu ihrer Vernetzung effizient bei. Während der Veranstaltung wurden unter anderem weitere gemeinsame Aktivitäten besprochen, wie: gegenseitige Projektbesuche, Umsetzung weiterer gemeinsamer Projektideen und kontinuierlicher fachlicher Austausch im Sinne der Nachhaltigkeit des Bildungsprogramms und seiner Ergebnisse.
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