„Youth as Actors of Change: Livable Industrial Cities in Northwestern Russia“ ist das Nachfolgeprogramm des 2016 durchgeführten Programms „Perspektiven für Jugendliche – Multiplikatorenausbildung in Monostädten“zur Förderung der zivilgesellschaftlichen Initiativen junger Menschen in der Region Murmansk. Dieses Programm wurde erneut vom Berliner Center for Independent Social Research (CISR e.V.) in Zusammenarbeit mit der Partnerorganisation CISR St. Petersburg durchgeführt und vom Auswärtigen Amt finanziell unterstützt.

Das Programm „Perspektiven für Jugendliche – Multiplikatorenausbildung in Monostädten“ wurde von Mai 2016 bis Dezember 2016 vom Berliner Center for Independent Social Research (CISR e.V.) in Zusammenarbeit mit CISR in St. Petersburg durchgeführt und vom Auswärtigen Amt finanziell unterstützt. Das Programm zielte darauf ab, zivilgesellschaftliche Initiativen junger Menschen zur Verbesserung der Lebensqualität in ihren Heimatstädten in der Murmansker und Leningrader Region zu fördern.

2016

In den Grenzregionen von Russland, der Ukraine, Moldau  und den Staaten des Südkaukasus herrschen seit der Auflösung der Sowjetunion Spannungen zwischen den Regierungen der Nachbarstaaten als auch zwischen unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen innerhalb der Staaten, die immer wieder zu offenen Konflikten aufbrechen. Der Berichterstattung in den Massenmedien kann hierbei sowohl eine Rolle bei der Verschärfung der Konflikte als auch dem Abbau der Spannungen und der Förderung des Friedens zukommen.

2017

Nachwuchsjournalist*innen und Bürgerrechtsaktivist*innen, die zu einer friedlichen Konflikttransformation beitragen möchten, fehlt es oft an den notwendigen Kompetenzen, um Ursachen, Ereignisse und Folgen von Konflikten hinreichend analysieren zu können oder Strategiepapiere zu erstellen. Staatliche Universitäten im postsowjetischen Raum vermitteln solche Kompetenzen in der Regel nicht. Außerdem ist die Lehre in den meisten staatlichen Universitäten  stark geprägt von Propaganda, Hate Speech und Feindbildern, was dazu führt, dass auch Akteur*innen, die Friedensarbeit leisten möchten, an diesen Bedingungen scheitern.

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