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8. März in Deutschland und Russland: rituelle Heuchelei oder neue Chance für die gleichberechtigung?

 

Der 8. März ist in Berlin in diesem Jahr erstmals offizieller Feiertag. Im postsowjetischen Raum sowie in der ehemaligen DDR wird die Debatte um die Art der Begehung des Internationalen Frauentages jedoch schon seit Jahrzehnten geführt. Im Sozialismus spielte die feministische Agenda kaum eine Rolle. In den Ostblockstaaten verschwand die kritische Auseinandersetzung um die Emanzipation sehr schnell aus dem offiziellen Diskurs. Hingegen wurden Aspekte wie Mobilisierung und Weiblichkeit zunehmend stärker propagiert. Hervorgehoben wurde der „weibliche Anteil“ und Frauen wurden „bemitleidet“.

Um Anmeldung wird gebeten!

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freundinnen und Freunde des CISR e.V. Berlin,

wir laden Euch herzlich zu unserem zweiten Küchensoziologie-Abend mit kontroversen Beiträgen und köstlichem Wein ein. Das Thema des Abends lautet:

“Menschen, die Geschichte schreiben: 100 Jahre im Schatten von Herrschern und Führern”

mit anschließendem Umtrunk auf CISRs dreijähriges Bestehen!

Worum geht es:

Wie entstanden und vergingen Herrscherkulte, wie wurden sie von anderen Führern abgelöst, wie entstanden und veränderten sich Herrschaftsdiskurse, wie wurde der öffentliche Raum rekonstruiert und warum ist das Bild eines starken Führers durchaus wieder populär und nachgefragt in einer Reihe von Ländern des ehemaligen sozialistischen Blocks, darüber debattieren wir mit dem Osteuropahistoriker Dr. Benno Ennker und dem Politikredakteur von dekoder, Anton Himmelspach. Moderiert wird das Gespräch von Dr. Marit Cremer, CISR Berlin.

Wann: am Freitag, den 16. November um 19 Uhr (Einlass ab 18:30)

Wo: BOSCH Alumni Network, Linienstraße 65A, 10119 Berlin (community space, erste Etage)

Die Veranstaltung wird in deutscher Sprache durchgeführt. Für eine bessere Planung bitten wir um eine Anmeldung an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Junge StadtbewohnerInnen in Osteuropa: Ein Dialog zwischen Forschung und Praxis

Runder Tisch, 27. Februar 2018, 18-20 Uhr
Georg-Simmel-Zentrum für Metropolenforschung, Raum 415, Mohrenstraße 41, 10117 Berlin
 

Wie sieht der Alltag junger Menschen in (post-)industriellen Städten in Osteuropa und Eurasien aus? Was sind die wesentlichen Herausforderungen und wie wird ihnen begegnet? Die Veranstaltung bringt WissenschaftlerInnen und zivilgesellschaftliche Akteure westlich und östlich des Urals zusammen, um diesen Fragen nachzugehen.

Gemeinsam diskutieren wir, wie städtisches Leben aussehen kann, in dem junge Menschen ihre Wünsche und Bedürfnisse für den Lebensunterhalt verwirklichen können. Und wie Wissenschaft und Zivilgesellschaft dazu beitragen können.

Unsere Gäste: Dr. Lela Rekhviashvili, Leibniz-Institut für Länderkunde, Leipzig, Anna Schwenck, Berlin Graduate School of Social Sciences, Humboldt-Universität zu Berlin, sowie Elena Korkina, NGO Center for Social Research and Education, Irkutsk und Daria Matveenkova, NGO Nature and Youth, Murmansk.

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.

Organisiert vom Center for Independent Social Research e.V. & der Forschungsgruppe "Global Urban Youth" des Georg-Simmel-Zentrums für Metropolenforschung sowie durchgeführt mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes.
 
 
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